Was ist RSS —
und warum lohnt es sich?
RSS ist die unaufgeregteste Technik des Internets: Webseiten melden ihre neuen Beiträge in einem offenen Format, und du entscheidest, welche davon du liest. Kein Konto beim Anbieter, kein Algorithmus, kein Feed-Ranking.
Dauerhaft kostenlos nutzbar · Pro 0,95 € / Monat oder 9,95 € / Jahr · keine Kreditkarte
RSS in fünf Minuten verstanden
Die Kurzfassung
RSS steht für „Really Simple Syndication“. Eine Webseite stellt eine maschinenlesbare Datei bereit — den Feed — in der ihre neuesten Beiträge stehen: Titel, Datum, Kurztext, Link. Ein RSS Reader ruft diese Dateien regelmäßig ab und legt alle neuen Beiträge in eine gemeinsame Liste. Das Ergebnis ist eine Zeitung, deren Redaktion du selbst bist.
Der entscheidende Unterschied zu Social Media und News-Apps: Zwischen der Quelle und dir sitzt kein System, das entscheidet, was du zuerst siehst. Es gibt keine Reichweite, die man kaufen kann, und keinen Grund, dich möglichst lange in der App zu halten.
Muss ich dafür technisch sein? Nein. Du musst nie eine Feed-Datei ansehen. Ein Reader wie Feedrium übernimmt das Abrufen, Sortieren und Aufbereiten — du klickst Quellen an und liest.
Wozu RSS heute noch gut ist
- Vollständigkeit. Du siehst alle Beiträge deiner Quellen, nicht nur die, die gut performt haben.
- Ruhe. Keine Kommentarspalten, keine Empfehlungen, keine Push-Kaskaden aus Themen, die dich nie interessiert haben.
- Portabilität. Deine Abo-Liste ist eine OPML-Datei. Du kannst sie exportieren und in jeden anderen Reader laden.
- Reichweite jenseits der Großen. Fachblogs, Vereine, Behörden, YouTube-Kanäle, Podcasts und Release-Notes haben Feeds, tauchen aber in keiner News-App auf.
- Datenschutz. Ein Feed-Abruf verrät der Quelle deutlich weniger über dich als ein eingeloggter Besuch in einer Plattform-App.
Wie du den Feed einer Webseite findest
- Im Reader suchen. Der schnellste Weg: Name der Publikation in den Quellen-Katalog eintippen. Für die meisten bekannten Medien ist das schon alles.
- Die Seite absuchen. Viele Seiten verlinken ihren Feed im Footer oder unter „Abonnieren“ / „RSS“.
- Die üblichen Adressen probieren. Sehr oft funktioniert
/feed,/rssoder/feed.xmlhinter der Domain — bei WordPress-Seiten praktisch immer. - Einfach die Seiten-URL einwerfen. Feedrium versucht bei einer eingefügten Adresse selbst, den passenden Feed zu finden.
Auch das sind Feeds
- YouTube-Kanäle (jeder Kanal hat einen Feed)
- Podcasts — das gesamte Podcast-Ökosystem basiert auf RSS
- GitHub-Releases und Änderungsprotokolle von Software
- Stellenausschreibungen, Amtsblätter, Vereinsnachrichten
- Newsletter-Archive vieler Autorinnen und Autoren
RSS, Atom, JSON Feed — was ist der Unterschied?
Praktisch keiner, den du kennen musst. RSS 2.0 und Atom sind zwei XML-Formate mit demselben Zweck, JSON Feed ist eine modernere Variante. Reader verstehen in der Regel alle drei. Wenn im Alltag von „RSS“ die Rede ist, sind meistens alle gemeint.
Was ist ein RSS Reader?
Ein Reader macht drei Dinge: Er ruft deine Feeds regelmäßig ab, führt sie zu einer Liste zusammen und merkt sich, was du schon gelesen hast. Gute Reader synchronisieren diesen Lesestand über deine Geräte, damit ein am Handy gelesener Artikel auf dem Desktop nicht noch einmal auftaucht.
Feedrium ist so ein Reader — mit einem kuratierten Katalog aus 59.000+ Quellen, damit du nicht selbst nach Feed-Adressen suchen musst. Wie sich der Feed anfühlt, kannst du direkt auf der Startseite ausprobieren, ohne dich anzumelden.
In zehn Minuten zum eigenen Nachrichtenfeed
- Reader wählen. Ein Vergleich der bekannten Optionen steht auf der Seite Bester RSS Reader.
- Fünf Quellen abonnieren. Fang klein an: zwei überregionale Medien, eine Lokalquelle, ein Fachmagazin, ein Blog.
- Eine Woche lesen. Ohne etwas zu ändern. Du merkst schnell, welche Quelle zu viel oder zu wenig liefert.
- Aufräumen. Quellen, die du überspringst, wieder abbestellen. Ein Feed mit 30 guten Artikeln am Tag ist mehr wert als einer mit 300.
- Sichern. OPML exportieren und ablegen. Damit bist du unabhängig von jedem Anbieter — auch von uns.
Häufige Missverständnisse
„RSS ist tot, seit Google Reader eingestellt wurde“
Google Reader wurde 2013 eingestellt — das Format selbst wurde davon nicht berührt. Praktisch jedes Content-Management-System erzeugt bis heute automatisch Feeds, und das gesamte Podcast-Ökosystem läuft darüber.
„Ich verpasse dann Wichtiges“
Eher umgekehrt: Ein Ranking blendet regelmäßig Artikel aus, die kaum geklickt werden. In einem chronologischen Feed taucht auch die kurze Meldung auf, die kein Aufmerksamkeitspotenzial hat — manchmal ist genau die relevant.
„Das ist doch dasselbe wie ein Newsletter“
Ähnlich im Zweck, anders im Besitz: Ein Newsletter braucht deine E-Mail-Adresse und liegt bei einem Anbieter. Ein Feed-Abo lebt in deinem Reader und ist jederzeit ohne Rückfrage kündbar.
Ehrlich. Und günstig.
Feedrium ist dauerhaft kostenlos nutzbar. Pro schaltet unbegrenzte Quellen frei — zum aktuellen Wachstumspreis, den du als früher Nutzer behältst.
Dauerhaft kostenlos, keine Kreditkarte
- 10 kuratierte Quellen aus dem Katalog
- 3 eigene RSS-URLs
- Lesemarken & Gelesen-Status
- Archiv & Suche
- Dark & Light Mode
regulär 3,49 € / Monat
oder 9,95 € / Jahr (statt 27 €)
- Unbegrenzte kuratierte Quellen
- Unbegrenzte eigene RSS-URLs
- Push-Benachrichtigungen auf allen Geräten
- OPML-Import & -Export
- Alle künftigen Features inklusive
- 14 Tage Geld-zurück-Garantie
Preise inkl. MwSt. · monatlich oder jährlich kündbar · 14 Tage Geld-zurück-Garantie auf Pro.
Häufige Fragen.
/feed, /rss beziehungsweise /feed.xml hinter der Domain probieren.Auch interessant.
Der beste Weg, RSS zu verstehen: ausprobieren.
Zwei kuratierte Quellen und eine eigene RSS-URL sind dauerhaft kostenlos. Keine Kreditkarte, kein Ablaufdatum.
Kein Abo-Zwang · 14 Tage Geld-zurück-Garantie auf Pro · Server in Deutschland